2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Von |2018-02-19T19:45:41+00:0013. Februar, 2018|Hermetische Gesetze, Leben, Spiritualität|

Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird im indischen Sanskrit mit dem Wort “Karma” beschrieben.

Dieses Wort haben die meisten sicherlich schon mal gehört… nämlich meist dann, wenn einem ein Missgeschick passiert, er z.B. den Kaffee über seine Hose schüttet und sein Kollege sagt im Scherz zu ihm: “Hahaha….das liegt an deinem schlechten Karma…”
Viele machen sich dann keine weiteren Gedanken darüber, was das bedeutet – “ist ja schliesslich nur ein blöder Spruch”. Doch dahinter steht viel mehr…

Das Gesetz des Karma sagt aus, dass alles im Universum eine Ursache und eine entsprechende Wirkung hat. Jede Ursache hat ihre Wirkung und jeder Wirkung liegt eine ihr zugehörige Ursache im Kosmos zugrunde.

Jeder kennt doch sicher den Spruch: “So wie du in den Wald hinein schreist, so kommt es zurück”, oder “wir ernten was wir sähen”…

Genau das ist damit gemeint: Ursache = Wirkung = Karma

Karma geht über unser aktuelles Leben hinaus. Das heisst, alles was wir in diesem, in früheren und zukünftigen Leben je gedacht, gefühlt und entsprechend gehandelt haben oder auch nicht gehandelt haben, weil wir uns aus Angst in unserem Wesen unterdrückten, unsere Wahrheit verleugneten, vielleicht um jemandem zu gefallen, Liebe zu bekommen, nicht aufzufallen, in die Gesellschaft zu passen, etc., all das wird in unserem Informationsfeld gespeichert (dieses kennt weder Raum noch Zeit – es ist alles immer jetzt), und wird irgendwann in unserem Raum-Zeit-Kontinuum eine entsprechende Wirkung erzielen.
Aus diesem Grunde gibt es Menschen, denen alles einfach zu gelingen scheint und die “auf der Sonnenseite des Lebens stehen”, und es gibt die anderen, die das Pech förmlich anziehen.

Aber kommen wir zurück in das aktuelle Leben – ins HIER und JETZT. Was kann ich denn HIER und JETZT damit anfangen?
Vor allem vielleicht, wenn ich einer dieser “Pechvögel” bin und die ganze Welt schlecht zu mir ist?

Unsere Gedanken sind Ursachen, ständig…immer…nie nicht…

Erinnern wir uns also daran, wie ich es beim 1. Gesetz “Alles ist Geist” ausformuliert hatte, dass wir im Laufe eines Tages ca. 60’000 Gedanken denken, die da bewusst oder unbewusst durch unseren Kopf schwirren. Manchmal kreisen sie auch ziemlich schwindelerregend um unseren Kopf herum, weil wir bei einer Sache einfach nicht weiter kommen.

In diesem Moment denken wir aufgrund unserer Erfahrungen und Prägungen über eine bestimmte Situation, über eine Lebenslage, etc. nach, doch schöpfen wir genau dann immer wieder neue Ursachen für neue Wirkungen zu dieser Situation – und auch zu anderen.
Alle unsere Gedanken haben eine energetische Signatur – und mit unseren Gefühlen geben wir ihnen eine entsprechende Richtung.
Falls diese Gedanken und Gefühle um ein Problem destruktiv und in einer niederen Schwingung sind, so können wir daraus keine wundervollen und hochschwingenden Super-Lösung erwarten…denn, die Wirkung entspricht in Qualität und Quantität der Ursache.
Wenn ich also verzweifelt immer wieder an die gleiche Situation denke oder immer wieder andere Menschen verurteile, für was oder wie sie sind, dann kann ich nicht erwarten, dass sich die Situation heilsam für alle auflöst oder mir die be- und verurteilten Menschen in jeder Situation offen und freundlich begegnen…
Ausser, deren Bewusstsein ist so stark und weit, dass sie über die entsprechende Situationen drüber stehen und trotz allen Vorurteilen und Angriffen mit offenem Herzen den Angreiffern gegenüber stehen. Das ist dann ihr Karma, respektive – da geht es dann wohl schon eher drum “weg vom Karma, hin zum Dharma” zu gehen.

Karma = Gesetz von Ursache und Wirkung

Dharma = die Lehren und Wahrheiten des Buddha Siddhartha Gauthama, die den Menschen helfen sollen, sich aus ihrem alltäglichen Leid zu befreien und ein erleuchtetes Leben zu führen

Buddha sagte: “Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück”

Loslassen bedarf eines offenen und ehrlichen Herzens, uns selbst gegenüber.

Im Kontext auf unsere negativen Gedanken & Situationen heisst das, sich folgende Punkte bewusst zu machen:
• Was denke ich da eigentlich den lieben langen Tag?
• Was löst das für Gefühle in mir aus?
• Dann gilt es, diese Gedanken und Gefühle anzunehmen, genauso wie sie sind und sie willkommen zu heissen, dass sie mir etwas zeigen wollen.
• Frage: Will ich die Situation mit den gleich Gedanken und Gefühlen weiter nähren?
• Nein? Dann entscheide dich, sie loszulassen und tue es: lasse diese Gedanken und Gefühle dankend und in Liebe los. Stelle dir vor, wie sie zu Schmetterlingen oder weissen Tauben werden und in den Himmel empor fliegen…ganz leicht…ganz weit…ganz frei…
• Was ist stattdessen meine optimale Wunsch-Situation, zu meinem höchsten Wohle und zum höchsten Wohle aller (mit einem liebenden und offenen Herzen betrachtet, nicht Ego-orientiert)?
• Welche Gedanken und Gefühle helfen mir, die ich als Signatur ins Universum gebe, um diesen Zustand zu erreichen?
• Kann ich mir wirklich vorstellen, dass diese optimale Wunschsituation bereits eingetroffen ist (Alles ist immer jetzt)? Denke es, fühle es…wie es ist…Danke dafür, dass es bereits da ist…
• Dann stell dir die Frage: Was kann ich in meinem Alltag integrieren oder tun, um die optimale Wunschsituation zum höchsten Wohle aller herbei zu führen?” und handle danach.

Auf diese Weise kannst du Situationen transformieren, indem du die Dinge ehrlich und mit liebendem Herzen anschaust, annimmst, loslässt, eine neue Entscheidung für dich triffst, die eine positivere Situation herbei führen soll und dann danach auch handeln – authentisch, offen und ehrlich.

Das habe ich selbst mit so vielen Situationen in meinem Leben getan und mein Leben hat sich vollkommen gewandelt – zu dem Leben, was viel schöner und grossartiger ist, als das, was ich mir mit meinem Verstand je hätte ausdenken können…

Und genau so wie ich es getan habe, kannst du mit diesen obgenannten Punkten immer wieder neue positive Ursachen, neue positive Signaturen im Universum setzen, die dann irgendwann die ihr entsprechende positive Wirkung zeigen.

Namasté